Mein Heimkinofenster sollte optisch verschwinden, aber erreichbar bleiben. Deshalb sitzt davor eine abnehmbare MDF-Platte aus meinem früheren Heimkino, auf der die Holzverblender die Wandfläche fortsetzen. Geschlossen fällt vor allem die Holzstruktur auf; abgenommen liegt das Fenster frei. Damit kein Tageslicht in den Fugen durchschimmert habe ich die Fensterfläche mit einer schwarzen Folie zugeklebt.
So ist die Platte befestigt
Die wiederverwendete MDF-Platte ist ungefähr 40 × 75 Zentimeter groß und nach meiner Schätzung rund 10 Kilogramm schwer. Sie liegt unten in der Fensterlaibung auf und schließt vorne bündig mit der Wandfläche ab.
Unten links und rechts positionieren und halten zwei Magnete die Platte. Oben links verriegelt ein Druckschnapper. Magnet und Druckschnapper haben dabei getrennte Aufgaben: Die Magnete bringen die Platte unten in Position, der Schnapper hält sie oben geschlossen.
Abnehmen und wieder anbringen
Zum Öffnen drücke ich links oben auf den Druckschnapper; die Platte springt leicht heraus. Dabei halte ich sie zunächst oben links und oben rechts. Ich ziehe sie oben leicht heraus, greife seitlich links und rechts an und hebe sie von der Auflage in der Fensterlaibung hoch. Weil sie geschätzt etwa 10 Kilogramm wiegt, benutze ich beide Hände und stelle sie ab.
In einem kurzen Praxisvideo zeige ich, wie ich die Platte löse, abnehme und wieder einsetze: Video ansehen.
Danach ist das Fenster zugänglich. Der waagerechte Balken davor ist mein Einbruchschutz gegen Aufhebeln oder Öffnen von außen. Mit ihm lässt sich das Fenster kippen, bewusst aber nicht vollständig öffnen.
Zum Wiederanbringen setze ich die Platte unten in der Laibung auf. Die Magnete bringen und halten sie dort in der korrekten Position. Bewege ich die Platte oben zum Druckschnapper, passt sie in meiner Praxis zuverlässig; mit leichtem Druck verriegelt sie wieder.
Das würde ich vorher prüfen
Wer eine ähnliche Lösung plant, sollte Gewicht, sicheren Bedienweg sowie freien Zugang zu Fenstergriff und Flügel vorab für die eigene Konstruktion prüfen.
Mein Fazit
Ich öffne die Verkleidung äußerst selten, weil der Raum über die kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) mit Frischluft versorgt wird. Würde ich die Lösung heute noch einmal bauen, würde ich sie genauso machen: In meiner Praxis funktioniert sie sehr gut, und ich hatte damit bisher keine Probleme.
